Google Ads Budget: Wie viel sollten Sie ausgeben?
Letzte Aktualisierung: Januar 2026
Einleitung
Das richtige Google Ads Budget zu finden, ist eine der wichtigsten und zugleich schwierigsten Entscheidungen für Werbetreibende. Zu wenig Budget führt zu enttäuschenden Ergebnissen und verschwendet Zeit. Zu viel Budget verschwendet Geld, ohne proportional bessere Ergebnisse zu liefern.
Die gute Nachricht: Es gibt erprobte Methoden, um Ihr optimales Budget zu berechnen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen konkrete Formeln und praxisnahe Empfehlungen, mit denen Sie Ihr Google Ads Budget fundiert festlegen können.
Sie erfahren, wie Sie Ihr Budget auf Basis Ihrer Geschäftsziele berechnen, wie Sie es auf verschiedene Kampagnen verteilen, und welche typischen Budget-Fehler Sie vermeiden sollten. Am Ende haben Sie einen klaren Plan für Ihre Google Ads Investition.
Tagesbudget vs. Monatsbudget
Bei Google Ads legen Sie Budgets auf Tagesbasis fest, aber was bedeutet das für Ihre monatlichen Ausgaben?
So funktioniert das Tagesbudget
In Google Ads definieren Sie für jede Kampagne ein Tagesbudget – den durchschnittlichen Betrag, den Sie pro Tag ausgeben möchten.
Wichtig: Google betrachtet dies als Durchschnitt. An Tagen mit hoher Nachfrage kann Google bis zu 200% Ihres Tagesbudgets ausgeben, an ruhigen Tagen entsprechend weniger.
Beispiel:
- Ihr Tagesbudget: 30€
- An einem verkehrsstarken Montag: Google gibt 60€ aus
- An einem ruhigen Sonntag: Google gibt 15€ aus
- Im Durchschnitt: ~30€ pro Tag
Diese Flexibilität hilft Google, Ihre Anzeigen dann zu zeigen, wenn die meisten relevanten Suchanfragen stattfinden. Sie profitieren von Peak-Zeiten, ohne Budget in ruhigen Phasen zu verschwenden.
Monatsbudget berechnen
Ihr monatliches Budget berechnet sich nicht einfach als Tagesbudget × 30, sondern:
Formel: Tagesbudget × 30,4 = Maximales Monatsbudget
Die 30,4 ergibt sich aus der durchschnittlichen Anzahl von Tagen pro Monat (365 Tage ÷ 12 Monate).
Beispiele:
| Tagesbudget | Monatsbudget | |-------------|--------------| | 10€ | 304€ | | 20€ | 608€ | | 50€ | 1.520€ | | 100€ | 3.040€ | | 200€ | 6.080€ |
Garantie: Sie zahlen nie mehr als Tagesbudget × 30,4 pro Monat, selbst wenn Google an einzelnen Tagen mehr ausgibt.
Kampagnenbudget vs. Kontobudget
Sie können Budgets auf zwei Ebenen verwalten:
1. Kampagnenbudget (Standard)
- Jede Kampagne hat ihr eigenes Tagesbudget
- Sie kontrollieren genau, wie viel in jede Kampagne fließt
- Empfohlen für die meisten Werbetreibenden
- Beispiel: Search 50€/Tag, Shopping 30€/Tag, Display 20€/Tag
2. Geteilte Budgets
- Ein Budget, das mehrere Kampagnen teilen
- Google verteilt automatisch nach Performance
- Sinnvoll für erfahrene Werbetreibende
- Weniger Kontrolle, aber flexibler
Für die meisten Unternehmen ist die Verwendung von individuellen Kampagnenbudgets die bessere Wahl, da sie mehr Transparenz und Kontrolle bietet.
Budget-Formel: So berechnen Sie Ihr optimales Budget
Statt willkürlich ein Budget festzulegen, sollten Sie es von Ihren Geschäftszielen ableiten. Hier ist die Schritt-für-Schritt-Methode.
Schritt 1 - Ziel-Conversions definieren
Beginnen Sie mit Ihrem Geschäftsziel. Wie viele Conversions brauchen Sie pro Monat?
Beispiele:
- Online-Shop: 100 Bestellungen pro Monat
- Dienstleister: 20 Anfragen pro Monat
- B2B: 10 qualifizierte Leads pro Monat
Seien Sie realistisch. Wenn Sie noch keine Google Ads Erfahrung haben, starten Sie mit konservativen Zielen und skalieren Sie später.
Schritt 2 - Conversion-Wert ermitteln
Wie viel ist eine Conversion für Sie wert?
Für E-Commerce:
- Durchschnittlicher Bestellwert minus Kosten = Marge pro Bestellung
- Beispiel: 100€ Bestellwert - 60€ Kosten = 40€ Marge
Für Lead-Generierung:
- Schätzen Sie die Abschlussrate und den durchschnittlichen Kundenauftragswert
- Beispiel: 20% der Leads werden Kunden × 2.000€ Auftragswert = 400€ Wert pro Lead
Für B2B mit langem Sales Cycle:
- Berücksichtigen Sie den Customer Lifetime Value (CLV)
- Beispiel: Durchschn. Kunde generiert 10.000€ über 3 Jahre
Schritt 3 - CPA schätzen
Schätzen Sie Ihre Kosten pro Acquisition (CPA). Wenn Sie keine Daten haben, nutzen Sie Branchen-Benchmarks.
Realistische CPA-Schätzung:
Methode A: Von CPC aus
- Geschätzter CPC × 100 ÷ geschätzte Conversion-Rate
- Beispiel: 1,50€ CPC × 100 ÷ 3% CR = 50€ CPA
Methode B: Konservativ schätzen
- Starten Sie mit 50-70% Ihrer Marge als CPA
- Beispiel: 40€ Marge × 60% = 24€ Ziel-CPA
Für Neueinsteiger: Rechnen Sie lieber pessimistisch. Es ist besser, positiv überrascht zu werden.
Schritt 4 - Budget ableiten
Jetzt können Sie Ihr benötigtes Budget berechnen:
Budget = Anzahl gewünschter Conversions × geschätzter CPA
Beispiel:
- Ziel: 50 Conversions pro Monat
- Geschätzter CPA: 30€
- Benötigtes Budget: 50 × 30€ = 1.500€ pro Monat
Addieren Sie einen Sicherheitspuffer von 20-30% für:
- Lernphase und Tests
- Schwankungen
- Optimierung
Empfohlenes Budget: 1.500€ × 1,25 = 1.875€ pro Monat
Beispielrechnung
Szenario: Lokaler Handwerksbetrieb möchte Aufträge generieren
Schritt 1 - Ziel: 10 Auftragsanfragen pro Monat
Schritt 2 - Wert:
- 40% der Anfragen werden zu Aufträgen
- Durchschn. Auftragswert: 1.500€
- Wert pro Anfrage: 1.500€ × 40% = 600€
Schritt 3 - CPA:
- Bereit, bis zu 30% des Auftragswerts zu investieren
- Ziel-CPA: 600€ × 30% = 180€ pro Anfrage
Schritt 4 - Budget:
- Benötigt: 10 Anfragen × 180€ = 1.800€
- Mit Puffer (25%): 1.800€ × 1,25 = 2.250€
Resultat: Empfohlenes Monatsbudget von ca. 2.250€ oder 75€ pro Tag.
Für mehr Details zur allgemeinen Kostenstruktur siehe unseren Google Ads Kosten Guide.
Budget-Empfehlungen nach Branche
Realistische Budget-Bereiche variieren stark nach Branche. Hier sind konkrete Empfehlungen basierend auf typischen CPCs und Conversion-Raten.
E-Commerce / Online-Shop
Empfohlenes Mindestbudget: 800-1.500€ pro Monat
E-Commerce hat moderate CPCs (0,30-1,20€) und kann mit kleineren Budgets arbeiten, benötigt aber genug Volumen für profitable Kampagnen.
Budget-Aufteilung:
- 50-60%: Shopping-Kampagnen (niedrigste CPAs)
- 30-40%: Search-Kampagnen (Brand + Generic)
- 10-20%: Remarketing
Skalierung:
- Start: 800-1.500€ für erste Tests
- Wachstum: 2.000-5.000€ für ernsthafte Skalierung
- Reife: 5.000€+ für mehrere Produktkategorien
E-Commerce profitiert besonders von Remarketing, da die durchschnittliche Conversion-Rate für Wiederbesucher 3-5x höher ist.
Lokale Dienstleister
Empfohlenes Mindestbudget: 500-1.200€ pro Monat
Lokale Dienstleister (Handwerk, Dienstleistungen, Gastro) können mit kleineren Budgets arbeiten, da lokales Targeting die Konkurrenz reduziert.
Budget-Aufteilung:
- 70-80%: Search-Kampagnen (lokale Keywords)
- 20-30%: Display/YouTube für Awareness
Tipps:
- Geo-Targeting auf Einzugsgebiet begrenzen
- Werbezeitplaner nutzen (Geschäftszeiten)
- Fokus auf "in meiner Nähe" Keywords
Mit 500-800€ können Sie in einer Mittelstadt bereits gute Ergebnisse erzielen. In Metropolen wie München oder Hamburg brauchen Sie eher 1.000-1.500€.
B2B / Lead-Generierung
Empfohlenes Mindestbudget: 1.500-3.000€ pro Monat
B2B hat höhere CPCs (1,50-5,00€) und niedrigere Conversion-Raten, aber auch deutlich höhere Lead-Werte.
Budget-Aufteilung:
- 60-70%: Search-Kampagnen
- 20-30%: LinkedIn Ads (nicht Google, aber wichtig für B2B-Mix)
- 10-20%: Display-Remarketing
Besonderheiten:
- Längere Sales Cycles erfordern Geduld
- Remarketing ist essentiell
- Lead-Qualität wichtiger als Quantität
B2B-Kampagnen brauchen 3-6 Monate, um zu reifen. Planen Sie Budget für diese Lernphase ein.
Handwerk
Empfohlenes Mindestbudget: 600-1.500€ pro Monat
Handwerksbetriebe haben moderate CPCs (0,60-1,80€) und können mit fokussiertem Targeting effizient arbeiten.
Budget-Aufteilung:
- 80-90%: Search-Kampagnen (lokale Dienste)
- 10-20%: Display für Awareness
Erfolgs-Faktoren:
- Sehr spezifische Service-Keywords ("Heizung Notdienst Berlin")
- Call-Erweiterungen und Standorterweiterungen
- Mobile-optimiert (70%+ Suchanfragen)
- Nur Geschäftszeiten oder mit Anrufweiterleitung
Mit 600-800€ können kleinere Handwerksbetriebe in nicht zu umkämpften Regionen starten.
Freiberufler und Coaches
Empfohlenes Mindestbudget: 300-800€ pro Monat
Solopreneure mit begrenzten Budgets können vorsichtig starten, sollten aber realistische Erwartungen haben.
Budget-Aufteilung:
- 90%: Sehr fokussierte Search-Kampagnen
- 10%: Remarketing
Überlebens-Strategie für kleine Budgets:
- Nur 1-2 Best-performing Keywords
- Lokales oder Nischen-Targeting
- Long-Tail Keywords ("Business Coach für Gründer München")
- Exact Match vorwiegend
- Feste Geschäftszeiten
Mit 300-500€ müssen Sie sehr strategisch vorgehen. Jeder Euro muss optimal eingesetzt werden.
Budget richtig verteilen
Die Verteilung Ihres Budgets auf verschiedene Kampagnen ist genauso wichtig wie die Gesamthöhe.
Auf Kampagnentypen verteilen
Eine typische effektive Verteilung für ein mittelgroßes Unternehmen mit 2.000€ Gesamtbudget:
Phase 1: Start (Monate 1-3)
- 60% Search-Kampagnen (1.200€) – höchste Kaufabsicht
- 20% Shopping, falls E-Commerce (400€) – gute Conversion-Rates
- 10% Remarketing (200€) – niedrige CPCs
- 10% Test-Budget (200€) – neue Strategien testen
Phase 2: Wachstum (Monate 4-12)
- 40% Search-Kampagnen (800€) – etabliert, stabil
- 30% Shopping (600€) – skaliert gut
- 20% Remarketing (400€) – ausgebaut
- 10% Display/YouTube (200€) – für Awareness
Phase 3: Reife (12+ Monate)
- 30% Search (600€) – optimiert
- 30% Shopping (600€) – profitabel
- 25% Remarketing (500€) – mehrere Listen
- 15% Performance Max/neue Formate (300€)
Die genaue Verteilung hängt von Ihrer Performance ab. Verschieben Sie Budget zu den profitabelsten Kampagnen.
Saisonale Anpassungen
Planen Sie Budgetschwankungen nach Saison:
Einzelhandel/E-Commerce:
- November/Dezember: +50-100% (Black Friday, Weihnachten)
- Januar: -30% (schwache Zeit)
- Valentinstag, Muttertag: +20-30%
B2B:
- Sommermonate: -20-30% (Urlaubszeit)
- September/Oktober: +20% (Budgetfreigaben)
- Dezember: -40% (Jahresende)
Lokale Dienstleister:
- Branchenabhängig (Gartenbau im Frühling, Heizung im Herbst)
- Anpassungen von +100% bis -50% möglich
Planen Sie Ihr Jahresbudget mit diesen Schwankungen. Nutzen Sie schwache Monate für Tests und Optimierungen.
Test-Budget einplanen
Reservieren Sie 10-20% Ihres Budgets für Tests:
Was testen?
- Neue Keywords
- Neue Anzeigenformate
- Verschiedene Gebotsstrategien
- Neue Zielseiten
- Andere Zielgruppen
- Performance Max Kampagnen
Ohne Tests stagniert Ihre Performance. Die besten Optimierungen kommen oft aus unerwarteten Tests.
Test-Regeln:
- Nur ein Element gleichzeitig ändern
- Mindestens 2-4 Wochen laufen lassen
- Mit statistischer Signifikanz messen
- Erfolgreiche Tests skalieren, schlechte stoppen
Budget-Fehler vermeiden
Diese häufigen Budget-Fehler kosten Werbetreibende täglich viel Geld.
Zu wenig Budget pro Kampagne
Problem: Sie verteilen 500€ auf 5 Kampagnen = 100€ pro Kampagne = 3,30€ pro Tag.
Mit so wenig Budget pro Kampagne sammeln Sie nicht genug Daten für sinnvolle Optimierungen. Googles Algorithmen können nicht lernen.
Faustregel: Minimum 10-15€ Tagesbudget pro Kampagne, besser 20€+.
Lösung: Weniger Kampagnen mit mehr Budget statt viele Kampagnen mit wenig Budget. Besser eine gut finanzierte Search-Kampagne als fünf unterfinanzierte.
Budget gleichmäßig statt performancebasiert
Problem: Sie geben jeder Kampagne das gleiche Budget, unabhängig von der Performance.
Beispiel:
- Kampagne A: ROI 200%, Budget 500€
- Kampagne B: ROI 50%, Budget 500€
- Kampagne C: ROI -10%, Budget 500€
Sie verschenken Potenzial bei A und verschwenden Geld bei C.
Lösung: Budget dynamisch nach Performance verteilen:
- Kampagne A: 800€ (mehr Budget für profitable Kampagne)
- Kampagne B: 400€ (moderate Performance)
- Kampagne C: 300€ oder pausieren (unrentabel)
Überprüfen Sie monatlich und verschieben Sie Budget zu profitablen Kampagnen.
Keine Reserven für Tests
Problem: 100% des Budgets ist in laufende Kampagnen gebunden. Sie haben keinen Raum für Tests und Innovationen.
Ohne Tests stagnieren Sie, während Ihre Konkurrenten neue profitable Strategien finden.
Lösung: Reservieren Sie fest 10-20% als Test-Budget. Dies ist keine Verschwendung, sondern Investition in zukünftiges Wachstum.
Budget ohne Tracking
Problem: Sie geben Geld aus, aber wissen nicht genau, welche Kampagnen, Keywords oder Anzeigen tatsächlich Conversions generieren.
Ohne Conversion Tracking ist Google Ads Glücksspiel.
Lösung:
- Conversion Tracking korrekt einrichten (Pflicht!)
- Enhanced Conversions aktivieren
- Google Analytics verknüpfen
- ROI für jede Kampagne berechnen
Sie können nur optimieren, was Sie messen.
Budget skalieren: Wann mehr investieren?
Mehr Budget bringt nicht automatisch mehr Erfolg. Sie müssen strategisch skalieren.
Zeichen für Skalierung
Erhöhen Sie Ihr Budget nur, wenn diese Bedingungen erfüllt sind:
1. Positive Profitabilität
- ROI mindestens 100% (Sie verdienen mehr als Sie ausgeben)
- ROAS über Ihrem Ziel
- CPA unter Ihrer Zielmarke
2. "Limited by Budget" Meldung
- Google zeigt, dass Ihre Kampagne mehr ausgeben könnte
- Sie verlieren Impressionen wegen Budget-Limit
- Keywords haben Search Impression Share unter 70%
3. Konsistente Performance
- Mindestens 2-3 Monate profitable Daten
- Performance ist stabil, nicht volatil
- Keine großen ungelösten Probleme
4. Kapazität für mehr Conversions
- Sie können mehr Leads/Bestellungen verarbeiten
- Ihre Website/Infrastruktur ist bereit
Erfüllen Sie nicht alle Bedingungen? Optimieren Sie erst, bevor Sie skalieren.
Skalierung ohne Performance-Verlust
So skalieren Sie richtig:
Schrittweise erhöhen:
- Nicht: Budget von 1.000€ auf 5.000€ verdoppeln
- Sondern: +20-30% pro Monat erhöhen
- Beispiel: 1.000€ → 1.200€ → 1.500€ → 1.800€
Warum langsam?
- Google Algorithmen brauchen Zeit zur Anpassung
- Sie können Performance monitoren
- CPCs können bei zu schneller Skalierung steigen
Horizontale Skalierung: Statt nur Budget zu erhöhen, erweitern Sie:
- Neue, ähnliche Keywords
- Zusätzliche Geos
- Weitere Kampagnentypen
- Neue Produkte/Dienstleistungen
Vertikale Skalierung: Mehr Budget in die gleichen Kampagnen:
- Nur wenn wirklich "limited by budget"
- Beobachten Sie CPC-Entwicklung
- Eventuell sinkt ROAS bei zu viel Budget
Mehr Strategien zur Optimierung: Google Ads Optimieren
Häufige Fragen zum Budget
Wie berechne ich mein Google Ads Budget? Leiten Sie Ihr Budget von Ihren Geschäftszielen ab: Gewünschte Conversions × geschätzter CPA = benötigtes Budget. Fügen Sie 20-30% Puffer hinzu. Alternativ: Starten Sie mit einem Prozentsatz Ihres Marketing-Budgets (5-10% ist typisch für KMUs) und optimieren Sie basierend auf ROI.
Was ist ein gutes Tagesbudget? Für die meisten Kampagnen sollte das Tagesbudget mindestens 10-15€ betragen, um genug Klicks für Lernprozesse zu generieren. Für kleine Unternehmen sind 20-50€ pro Tag (600-1.500€/Monat) ein solider Start. B2B-Unternehmen sollten eher 50-100€ pro Tag (1.500-3.000€/Monat) einplanen.
Wie verteile ich mein Budget auf Kampagnen? Starten Sie mit 60-70% in Search-Kampagnen (höchste Kaufabsicht), 10-20% in Remarketing (niedrige Kosten), und 10-20% als Test-Budget. Nach 2-3 Monaten verschieben Sie Budget zu den profitabelsten Kampagnen. Vermeiden Sie, Budget gleichmäßig auf zu viele Kampagnen zu verteilen – lieber weniger Kampagnen mit ausreichend Budget.
Wann sollte ich mein Budget erhöhen? Erhöhen Sie Ihr Budget nur bei positivem ROI, wenn Google "Limited by Budget" meldet, und Ihre Performance 2-3 Monate konsistent positiv war. Skalieren Sie schrittweise (20-30% pro Monat), nicht abrupt. Prüfen Sie, ob Sie die Kapazität für mehr Conversions haben.
Fazit
Das richtige Google Ads Budget ist keine Glückssache, sondern eine berechenbare Größe. Die wichtigsten Prinzipien:
Budget von Zielen ableiten: Rechnen Sie rückwärts von Ihren gewünschten Conversions zu Ihrem benötigten Budget.
Branchen-Realität beachten: E-Commerce kommt mit 800€+ aus, B2B braucht 1.500€+, lokale Dienstleister können bei 500€+ starten.
Strategisch verteilen: 60-70% in Search, 10-20% Remarketing, 10-20% Tests. Verschieben Sie zu profitablen Kampagnen.
Häufige Fehler vermeiden: Nicht zu dünn verteilen, Budget nach Performance zuweisen, immer tracken, Test-Budget reservieren.
Richtig skalieren: Nur bei positivem ROI, schrittweise erhöhen, Performance kontinuierlich monitoren.
Mit diesen Prinzipien können Sie ein Budget festlegen, das weder zu niedrig für Erfolg noch zu hoch für Ihr Unternehmen ist. Starten Sie konservativ, sammeln Sie Daten, optimieren Sie konsequent, und skalieren Sie dann strategisch.
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