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Google Ads Abrechnung: So funktioniert die Zahlung

Kosten11 Min. Lesezeit

Google Ads Abrechnung: So funktioniert die Zahlung

Letzte Aktualisierung: Januar 2026

Abrechnungsmodelle bei Google Ads

Google Ads bietet zwei verschiedene Abrechnungsmodelle. Das Verständnis dieser Modelle ist wichtig für Ihre Finanzplanung.

Automatische Zahlungen

Automatische Zahlungen sind das Standard-Abrechnungsmodell für die meisten Werbetreibenden in Deutschland.

Wie es funktioniert:

Sie schalten Werbung, und Google berechnet Ihnen automatisch Kosten, wenn:

  1. Sie einen bestimmten Schwellenwert erreichen (Abrechnungsschwelle)
  2. Oder am Ende des Monats (monatliche Abrechnung)

Beispiel:

  • Ihre aktuelle Abrechnungsschwelle: 50€
  • Tag 1-5: Sie geben 50€ aus
  • Tag 5: Automatische Abbuchung von 50€
  • Tag 6-15: Sie geben weitere 50€ aus
  • Tag 15: Erneute Abbuchung von 50€
  • Tag 16-31: Sie geben 30€ aus
  • Tag 1 (nächster Monat): Abbuchung der restlichen 30€

Vorteile:

  • Kein Vorauszahlen nötig
  • Sie werben zuerst, zahlen danach
  • Flexibel und bequem
  • Keine manuelle Aufladung

Nachteile:

  • Weniger Budgetkontrolle
  • Überraschende Abbuchungen möglich (wenn Schwelle überschritten)
  • Kreditkarte/Lastschrift erforderlich

Für wen geeignet:

  • Die meisten Werbetreibenden
  • Unternehmen mit regelmäßigen Werbeausgaben
  • Wer bequeme, automatische Zahlung möchte

Dies ist das empfohlene Modell für 90% der Nutzer.

Manuelle Zahlungen (Prepaid)

Bei manuellen Zahlungen zahlen Sie im Voraus, bevor Ihre Anzeigen geschaltet werden.

Wie es funktioniert:

  1. Sie laden Ihr Konto mit einem Betrag auf (z.B. 200€)
  2. Google schaltet Ihre Anzeigen
  3. Kosten werden vom Guthaben abgezogen
  4. Wenn Guthaben aufgebraucht: Anzeigen stoppen automatisch
  5. Sie laden wieder auf, um weiterzumachen

Beispiel:

  • Sie laden 200€ auf Ihr Konto
  • Tag 1-10: 150€ ausgegeben, 50€ verbleiben
  • Sie laden weitere 100€ auf (nun 150€ Guthaben)
  • Tag 11-20: 150€ ausgegeben, 0€ verbleiben
  • Anzeigen werden automatisch pausiert
  • Sie müssen aufladen, um weiterzumachen

Vorteile:

  • Volle Kontrolle über Ausgaben
  • Keine Überraschungen
  • Anzeigen stoppen automatisch bei 0€
  • Keine Kreditkarte erforderlich (Überweisung möglich)

Nachteile:

  • Manuelle Aufladung nötig
  • Anzeigen stoppen ungeplant wenn Guthaben leer
  • Weniger bequem
  • Nicht in allen Ländern verfügbar

Für wen geeignet:

  • Werbetreibende mit sehr strikten Budgets
  • Wer keine Kreditkarte hat
  • Temporäre Kampagnen mit festem Budget

Wichtig: In Deutschland ist automatische Zahlung der Standard. Manuelle Zahlung ist verfügbar, aber weniger verbreitet.

Zahlungsmethoden

Google Ads akzeptiert verschiedene Zahlungsmethoden, abhängig von Ihrem Standort und Abrechnungsmodell.

Kreditkarte

Die häufigste und empfohlene Zahlungsmethode.

Akzeptierte Karten:

  • Visa
  • Mastercard
  • American Express (in einigen Fällen)

So einrichten:

  1. Gehen Sie zu Abrechnungseinstellungen
  2. Wählen Sie "Zahlungsmethode hinzufügen"
  3. Geben Sie Kartendaten ein
  4. Verifizieren (kleine Test-Abbuchung)

Vorteile:

  • Sofort einsatzbereit
  • Automatische Zahlungen möglich
  • Schnelle Verifizierung
  • Keine Wartezeit

Zu beachten:

  • Stellen Sie sicher, dass Limit ausreicht
  • Ablaufdatum im Blick behalten
  • Bei Kartenwechsel: Neue Karte hinterlegen

Sicherheit: Google speichert Kartendaten verschlüsselt. Ihre vollständige Kartennummer wird nach Eingabe nicht mehr angezeigt.

Lastschrift

SEPA-Lastschrift ist eine beliebte Alternative in Deutschland.

Wie es funktioniert:

  • Sie geben Ihre Bankverbindung (IBAN) an
  • Google zieht Beträge automatisch von Ihrem Konto ein
  • Bei automatischer Zahlung

So einrichten:

  1. Abrechnungseinstellungen öffnen
  2. "Zahlungsmethode hinzufügen" wählen
  3. "Lastschrift" auswählen
  4. IBAN eingeben
  5. Verifizierung (kleine Test-Abbuchung)

Vorteile:

  • Direkt vom Geschäftskonto
  • In Deutschland weit verbreitet
  • Keine Kartenlimits
  • Automatische Zahlungen

Zu beachten:

  • Erste Verifizierung dauert 3-5 Werktage
  • Kontodeckung sicherstellen
  • Bei Rücklastschriften: Zusätzliche Gebühren möglich

Verifizierungsprozess:

  1. Google macht kleine Test-Abbuchung (unter 1€)
  2. In Kontoauszug erscheint Betrag mit Code
  3. Code in Google Ads eingeben
  4. Konto ist verifiziert

Überweisung

Für manuelle Zahlungen (Prepaid) können Sie per Überweisung aufladen.

So funktioniert's:

  1. Sie beantragen eine Rechnung in Google Ads
  2. Google sendet Rechnung mit Bankverbindung
  3. Sie überweisen den Betrag
  4. Nach Zahlungseingang wird Ihr Konto aufgeladen
  5. Anzeigen können geschaltet werden

Vorteile:

  • Keine Kreditkarte nötig
  • Gut für einmalige Kampagnen
  • Von Geschäftskonto

Nachteile:

  • Langsam (1-3 Werktage bis Guthaben verfügbar)
  • Nur für manuelle Zahlungen
  • Nicht für automatische Zahlungen
  • Umständlich bei laufenden Kampagnen

Empfohlen für: Einmalige, größere Aufladungen bei manuellem Zahlungsmodell.

PayPal (nicht verfügbar)

Wichtig: PayPal ist NICHT als Zahlungsmethode für Google Ads in Deutschland verfügbar.

Früher war PayPal teilweise verfügbar, wurde aber eingestellt. Nutzen Sie stattdessen:

  • Kreditkarte
  • Lastschrift
  • Überweisung (bei manuellen Zahlungen)

Falls Sie PayPal bevorzugen, können Sie eine PayPal-Kreditkarte beantragen und diese bei Google Ads hinterlegen.

Wann wird abgerechnet?

Das Timing der Abrechnungen hängt vom Modell ab.

Abrechnungsschwelle

Bei automatischen Zahlungen nutzt Google Abrechnungsschwellen.

Was ist die Abrechnungsschwelle? Ein Betrag, bei dessen Erreichen Google automatisch abrechnet.

Wie es funktioniert:

Neues Konto:

  • Erste Schwelle: Meist 50€
  • Sie geben 50€ aus → Automatische Abbuchung

Nach jeder erfolgreichen Zahlung:

  • Die Schwelle verdoppelt sich (bis zu einem Limit)
  • 50€ → 100€ → 200€ → 350€ → 500€
  • Maximale Schwelle in Deutschland: 500€

Beispiel-Verlauf:

Monat 1:

  • Sie starten, Schwelle: 50€
  • Nach 50€ Ausgaben: Erste Abbuchung
  • Neue Schwelle: 100€
  • Nach weiteren 100€: Zweite Abbuchung
  • Neue Schwelle: 200€

Monat 2:

  • Schwelle: 200€
  • Nach 200€: Abbuchung
  • Neue Schwelle: 350€

Wichtig: Die Schwelle erhöht sich nur bei erfolgreichen Zahlungen. Bei fehlgeschlagenen Zahlungen bleibt sie gleich oder wird reduziert.

Vorteile:

  • Weniger häufige Abbuchungen bei höheren Budgets
  • Automatische Anpassung an Ihr Ausgabenniveau

Zu beachten:

  • Bei neuen Konten: Häufige Abbuchungen (alle paar Tage bei 50€ Schwelle)
  • Stellen Sie Kontodeckung sicher

Monatliche Abrechnung

Zusätzlich zur Abrechnungsschwelle gibt es eine monatliche Abrechnung.

Was bedeutet das? Am Ende jedes Abrechnungszeitraums (nicht unbedingt Kalendermonat!) wird abgerechnet.

Ihr Abrechnungszeitraum:

  • Beginnt am Tag Ihrer ersten Abbuchung
  • Beispiel: Erste Abbuchung am 15. Januar
  • Ihr Abrechnungsmonat: 15. Januar bis 14. Februar

Am Ende des Zeitraums:

  • Google rechnet alle Kosten seit letzter Schwellen-Abbuchung ab
  • Auch wenn Schwelle nicht erreicht wurde

Beispiel:

Abrechnungszeitraum: 10. Jan - 9. Feb Aktuelle Schwelle: 200€

  • 10.-20. Jan: 200€ ausgegeben → Abbuchung
    1. Jan - 9. Feb: 150€ ausgegeben (Schwelle nicht erreicht)
    1. Feb (Ende des Zeitraums): Abbuchung der 150€

Warum monatlich?

  • Stellt sicher, dass Google regelmäßig bezahlt wird
  • Verhindert unbegrenzte Schulden
  • Klar kalkulierbar für Buchhaltung

In Abrechnungsübersicht sehen:

  • "Nächster Abrechnungstermin: 9. Februar 2026"
  • "Aktueller Kontostand: 150€"

Rechnungen für die Buchhaltung

Für Ihre Buchhaltung benötigen Sie ordentliche Rechnungen. Google Ads stellt diese bereit.

Wo finde ich Rechnungen?

Rechnungen sind in Ihrem Google Ads Konto verfügbar.

So greifen Sie darauf zu:

  1. Klicken Sie auf Werkzeug-Symbol (oben rechts)
  2. Wählen Sie "Abrechnung" → "Dokumente"
  3. Dort sehen Sie:
    • Rechnungen (nach jeder Abbuchung)
    • Kontoauszüge (monatliche Übersichten)
    • Steuerdokumente

Dokumenttypen:

Rechnung:

  • Nach jeder Abbuchung erstellt
  • Details der abgerechneten Leistungen
  • Mit MwSt.-Ausweis
  • PDF-Download

Kontoauszug (Statement):

  • Monatliche Übersicht
  • Alle Transaktionen des Monats
  • Zusammenfassung

Steuerdokumente:

  • Jahresübersicht für Steuererklärung
  • In Deutschland meist nicht benötigt (Rechnungen reichen)

Download:

  • Klicken Sie auf Dokumentname
  • PDF wird heruntergeladen
  • Speichern Sie für Ihre Unterlagen

Best Practice:

  • Laden Sie Rechnungen monatlich herunter
  • Speichern Sie systematisch (z.B. "Google_Ads_Rechnung_2026-01.pdf")
  • Reichen Sie bei Buchhaltung ein

MwSt. auf Google Ads

In Deutschland wird Mehrwertsteuer auf Google Ads Leistungen erhoben.

MwSt.-Satz:

  • 19% (Standard-Mehrwertsteuersatz)
  • Auf alle Werbekosten

Beispielrechnung:

Netto-Werbekosten: 100€

  • MwSt. (19%): 19€ = Brutto: 119€

Ihr Budget-Verbrauch in Google Ads wird netto angezeigt:

  • Tagesbudget: 10€ (netto)
  • Tatsächliche Abbuchung: 11,90€ (inkl. MwSt.)

Wichtig für Budgetplanung:

  • Wenn Sie 500€ Budget einplanen, werden 595€ abgebucht
  • Rechnen Sie immer +19% für tatsächliche Kosten

Vorsteuerabzug:

Wenn Sie vorsteuerabzugsberechtigt sind:

  • Sie zahlen 119€ inkl. MwSt.
  • Können 19€ MwSt. von Finanzamt zurückholen
  • Effektive Kosten: 100€

In Rechnung steht:

  • Nettobetrag
  • MwSt.-Betrag
  • Bruttobetrag
  • MwSt.-ID von Google

Rechnungen für Deutschland

Google-Rechnungen für Deutschland kommen von Google Ireland Limited.

Rechnungsaussteller:

Google Ireland Limited
Gordon House, Barrow Street
Dublin 4, Irland
Umsatzsteuer-ID: IE6388047V

Warum Irland?

  • Google's europäische Zentrale ist in Irland
  • Rechtskonform für EU-Geschäfte
  • Normale Geschäftspraxis für internationale Unternehmen

Ist das rechtlich okay? Ja, vollkommen. Die Rechnung ist steuerlich anerkannt in Deutschland.

Was steht auf der Rechnung:

  • Ihre Firmendaten / Name
  • Ihre USt-ID (wenn hinterlegt)
  • Google's Firmendaten und USt-ID
  • Rechnungsnummer
  • Rechnungsdatum
  • Leistungszeitraum
  • Nettobetrag
  • MwSt. (19%)
  • Bruttobetrag
  • Zahlungsmethode

Ihre USt-ID hinterlegen:

  1. Gehen Sie zu Abrechnungseinstellungen
  2. Wählen Sie "Einstellungen"
  3. Bearbeiten Sie "Unternehmensinformationen"
  4. Geben Sie USt-ID ein (z.B. DE123456789)
  5. Speichern

Dies erscheint dann auf allen zukünftigen Rechnungen.

Häufige Probleme und Lösungen

Manchmal gibt es Probleme bei der Abrechnung. Hier sind die häufigsten und wie Sie sie lösen.

Zahlung fehlgeschlagen

Mögliche Gründe:

1. Unzureichende Deckung

  • Kreditkartenlimit erreicht
  • Nicht genug Geld auf Konto (bei Lastschrift)

Lösung:

  • Kontostand/Limit prüfen
  • Geld auf Konto einzahlen
  • Oder: Alternative Zahlungsmethode hinzufügen

2. Abgelaufene Karte

  • Ihre Kreditkarte ist abgelaufen
  • Neue Karte wurde nicht hinterlegt

Lösung:

  • Gehen Sie zu Abrechnungseinstellungen
  • Aktualisieren Sie Kartendaten
  • Oder fügen Sie neue Karte hinzu

3. Falsche Kartendaten

  • Tippfehler bei Eingabe
  • Falsche Prüfziffer

Lösung:

  • Überprüfen Sie alle Daten
  • Geben Sie Karte erneut ein

4. Bankseitige Ablehnung

  • Ihre Bank blockt Transaktion (Sicherheit)
  • Auslandstransaktion gesperrt

Lösung:

  • Kontaktieren Sie Ihre Bank
  • Genehmigen Sie Google-Transaktionen
  • Eventuell: Freigabe für Irland (Google Ireland)

Was passiert bei fehlgeschlagener Zahlung:

  1. Sie erhalten Email-Benachrichtigung
  2. In Google Ads erscheint Warnung
  3. Google versucht erneut abzubuchen (in 1-3 Tagen)
  4. Wenn weiterhin fehlschlägt: Anzeigen werden pausiert
  5. Kontostand wird negativ markiert

Wichtig: Beheben Sie das Problem schnell, um Unterbrechung Ihrer Anzeigen zu vermeiden!

Konto gesperrt

In seltenen Fällen kann ein Konto wegen Zahlungsproblemen gesperrt werden.

Gründe für Sperrung:

1. Mehrfach fehlgeschlagene Zahlungen

  • Zahlung schlug wiederholt fehl
  • Sie haben Problem nicht behoben
  • Offener Betrag seit Wochen

2. Verdacht auf Betrug

  • Gestohlene Kreditkarte
  • Ungewöhnliche Aktivität
  • Falsche Unternehmensdaten

3. Verstoß gegen Richtlinien

  • Nicht direkt Zahlungs-bezogen, aber kann Konto sperren
  • Beispiel: Verbotene Inhalte, Umgehung der Systeme

Was tun bei Sperrung:

  1. Email von Google prüfen

    • Google sendet Benachrichtigung mit Grund
    • Lesen Sie genau, was verlangt wird
  2. Offene Beträge bezahlen

    • Falls Zahlungsproblem: Schulden begleichen
    • Gültige Zahlungsmethode hinterlegen
  3. Google Support kontaktieren

    • Via Google Ads Support-Chat
    • Oder Telefon: 0800 5894 944 (kostenlos in Deutschland)
    • Erklären Sie Situation, bitten Sie um Hilfe
  4. Unterlagen bereitstellen

    • Eventuell: Identitätsnachweis
    • Geschäftsdokumente
    • Zahlungsbelege

Entsperrung:

  • Nach Behebung des Problems
  • Google prüft (1-3 Werktage)
  • Konto wird entsperrt
  • Anzeigen können reaktiviert werden

Prävention:

  • Stellen Sie immer Kontodeckung sicher
  • Aktualisieren Sie Zahlungsdaten rechtzeitig
  • Reagieren Sie sofort auf Warnungen
  • Halten Sie Kontaktdaten aktuell

Häufige Fragen

Wann wird mein Google Ads Konto belastet? Bei automatischen Zahlungen wird Ihr Konto belastet, wenn Sie Ihre Abrechnungsschwelle erreichen (startet bei 50€, steigt bis 500€) oder am Ende Ihres monatlichen Abrechnungszeitraums – je nachdem, was zuerst eintritt. Bei manuellen Zahlungen (Prepaid) zahlen Sie im Voraus und Ihre Anzeigen laufen, bis das Guthaben aufgebraucht ist.

Welche Zahlungsmethoden akzeptiert Google Ads? In Deutschland akzeptiert Google Ads Kreditkarten (Visa, Mastercard), SEPA-Lastschrift und Überweisung (nur bei manuellem Zahlungsmodell). Kreditkarte und Lastschrift sind für automatische Zahlungen verfügbar. PayPal wird in Deutschland nicht unterstützt. Die empfohlene Methode ist Kreditkarte oder Lastschrift für maximale Flexibilität.

Wo finde ich meine Google Ads Rechnungen? Ihre Rechnungen finden Sie in Google Ads unter Werkzeuge & Einstellungen → Abrechnung → Dokumente. Dort können Sie alle Rechnungen als PDF herunterladen. Eine neue Rechnung wird nach jeder Abbuchung erstellt. Die Rechnungen enthalten alle Details inklusive MwSt.-Ausweis und sind steuerlich anerkannt für Ihre Buchhaltung.

Wird MwSt. auf Google Ads erhoben? Ja, in Deutschland wird 19% Mehrwertsteuer auf alle Google Ads Kosten erhoben. Wenn Sie in Google Ads ein Tagesbudget von 10€ festlegen, ist dies der Nettobetrag. Die tatsächliche Abbuchung beträgt 11,90€ (inkl. MwSt.). Als vorsteuerabzugsberechtigtes Unternehmen können Sie die MwSt. vom Finanzamt zurückholen.

Fazit

Die Google Ads Abrechnung ist transparenter als viele denken, wenn man das System einmal versteht.

Die wichtigsten Punkte:

Abrechnungsmodelle:

  • Automatische Zahlungen: Standard, bequem, Sie zahlen nach Nutzung
  • Manuelle Zahlungen: Prepaid, mehr Kontrolle, seltener verwendet

Zahlungsmethoden:

  • Kreditkarte: Empfohlen, sofort einsatzbereit
  • Lastschrift: Beliebt in Deutschland, direkt vom Konto
  • Überweisung: Nur bei manuellen Zahlungen
  • PayPal: Nicht verfügbar

Abrechnungszeitpunkte:

  • Bei Erreichen der Abrechnungsschwelle (50-500€)
  • Oder am Ende Ihres monatlichen Abrechnungszeitraums
  • Schwelle steigt automatisch mit erfolgreichen Zahlungen

Rechnungen:

  • In Google Ads unter Abrechnung → Dokumente
  • Als PDF downloadbar
  • Mit 19% MwSt.
  • Ausgestellt von Google Ireland Limited
  • Steuerlich anerkannt in Deutschland

Bei Problemen:

  • Reagieren Sie sofort auf Zahlungswarnungen
  • Halten Sie Zahlungsdaten aktuell
  • Stellen Sie Kontodeckung sicher
  • Google Support hilft bei Fragen (0800 5894 944)

Das Verständnis der Abrechnung hilft Ihnen, böse Überraschungen zu vermeiden und Ihr Google Ads Budget professionell zu verwalten. Planen Sie immer +19% für MwSt. ein, und stellen Sie sicher, dass Ihre Zahlungsmethode zuverlässig funktioniert.

Für allgemeine Informationen zu Google Ads Kosten, Budget-Planung oder dem Einstieg siehe unsere anderen Guides.

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