← Zurück zu allen Artikeln

Google Ads Kampagnentypen: Der komplette Ueberblick 2026

Kampagnentypen22 Min. Lesezeit

Google Ads Kampagnentypen: Der komplette Ueberblick 2026

Sie möchten mit Google Ads werben, wissen aber nicht, welcher Kampagnentyp für Ihr Unternehmen der richtige ist? Diese Frage ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Werbemassnahmen. Google bietet heute eine Vielzahl unterschiedlicher Kampagnentypen an, die jeweils für spezifische Marketingziele entwickelt wurden. Von klassischen Suchanzeigen über Videowerbung auf YouTube bis hin zu KI-gesteuerten Performance Max Kampagnen – die Auswahl ist gross und die Unterschiede sind erheblich.

In diesem umfassenden Guide erhalten Sie einen vollstaendigen Ueberblick über alle verfuegbaren Google Ads Kampagnentypen, ihre Funktionsweise, Einsatzgebiete und Vor- sowie Nachteile. Nach der Lektuere wissen Sie genau, welcher Kampagnentyp zu Ihren Geschaeftszielen passt und wie Sie die richtige Entscheidung für Ihr Werbebudget treffen. Dieser Artikel basiert auf aktuellen Best Practices aus der Google Ads Grundlagen und wird regelmaessig an die neuesten Entwicklungen angepasst.

Ueberblick: Alle Kampagnentypen auf einen Blick

Google Ads bietet derzeit neun verschiedene Kampagnentypen, die sich in ihrer Funktionsweise, Platzierung und Zielgruppe grundlegend unterscheiden. Jeder Typ wurde für spezifische Marketingziele entwickelt und spielt eine andere Rolle in Ihrer Gesamtstrategie.

Vergleichstabelle

| Kampagnentyp | Hauptziel | Reichweite | Komplexitaet | Mindestbudget | |--------------|-----------|------------|--------------|---------------| | Suchnetzwerk | Direkter Traffic | Hoch bei kaufbereiten Nutzern | Mittel | 10-20 EUR/Tag | | Display | Bekanntheit, Reichweite | Sehr hoch (3 Mio. Websites) | Mittel | 5-15 EUR/Tag | | Shopping | E-Commerce Verkaeufe | Hoch bei Produktsuchen | Hoch | 20-50 EUR/Tag | | Video (YouTube) | Markenbekanntheit | Sehr hoch (Video) | Mittel-Hoch | 10-30 EUR/Tag | | App | App-Installationen | Plattformubergreifend | Mittel | 20-40 EUR/Tag | | Performance Max | Alle Ziele | Alle Google-Kanaele | Hoch | 30-50 EUR/Tag | | Discovery | Inspiration, Discovery | Google Feeds | Mittel | 15-25 EUR/Tag | | Demand Gen | Nachfragegenerierung | Visuelle Kanaele | Mittel | 20-35 EUR/Tag | | Lokal | Ladenbesuche | Regional | Niedrig | 10-20 EUR/Tag |

Welcher Typ für welches Ziel?

Die Wahl des richtigen Kampagnentyps haengt primaer von Ihrem Marketingziel ab:

Sofortige Conversions generieren: Wenn Sie qualifizierte Leads oder Verkaeufe benötigen und Nutzer mit konkreter Kaufabsicht erreichen möchten, sind Suchnetzwerk-Kampagnen Ihre erste Wahl. Diese erreichen Menschen genau dann, wenn sie aktiv nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen.

Markenbekanntheit steigern: Für Reichweite und Sichtbarkeit eignen sich Display-Kampagnen und Videokampagnen auf YouTube. Display erreicht Nutzer auf Millionen von Websites, während YouTube-Anzeigen visuell einpraegsame Markenbotschaften vermitteln.

Produkte verkaufen: E-Commerce-Unternehmen profitieren massiv von Shopping-Kampagnen, die Produktbilder, Preise und Haendlerinformationen direkt in den Suchergebnissen anzeigen. Diese generieren hochqualifizierten Traffic mit konkreter Kaufabsicht.

Maximale Automatisierung: Performance Max nutzt Googles KI, um automatisch die besten Kanaele, Formate und Zielgruppen zu finden. Ideal wenn Sie alle Google-Inventare mit minimalem Aufwand bespielen möchten.

Suchnetzwerk-Kampagnen

Suchnetzwerk-Kampagnen sind das Herzstuck von Google Ads und für die meisten Unternehmen der wichtigste Kampagnentyp. Sie schalten Textanzeigen, die oberhalb und unterhalb der organischen Suchergebnisse erscheinen, wenn Nutzer nach relevanten Keywords suchen.

Funktionsweise

Suchnetzwerk-Kampagnen basieren auf einem Auktionsprinzip. Sie definieren Keywords, für die Ihre Anzeigen geschaltet werden sollen, erstellen Textanzeigen und legen ein Gebot fest. Wenn ein Nutzer eine Suchanfrage eingibt, die zu Ihren Keywords passt, nimmt Ihre Anzeige an der Auktion teil.

Die Platzierung wird nicht nur durch Ihr Gebot bestimmt, sondern auch durch den Qualitaetsfaktor. Dieser bewertet die Relevanz Ihrer Anzeige und Zielseite für die Suchanfrage. Eine hohe Qualität kann selbst mit niedrigeren Geboten zu besseren Platzierungen fuehren. Die Anzeigen erscheinen mit dem Label "Anzeige" gekennzeichnet oberhalb oder unterhalb der organischen Ergebnisse sowie auf Partnerwebsites im Suchnetzwerk.

Sie zahlen nur, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt (Cost-per-Click-Modell). Dies macht Suchanzeigen zu einem messbaren und kontrollierbaren Werbekanal. Mit detaillierten Berichten können Sie genau nachvollziehen, welche Keywords und Anzeigen die meisten Conversions generieren.

Wann einsetzen?

Suchnetzwerk-Kampagnen sind ideal, wenn Sie Nutzer mit konkreter Kaufabsicht erreichen möchten. Diese Menschen suchen aktiv nach Lösungen, Produkten oder Dienstleistungen – sie haben bereits ein Problem erkannt und befinden sich auf der Suche nach einer Lösung.

Besonders effektiv sind Suchanzeigen für:

  • Dienstleister (Anwaelte, Handwerker, Berater)
  • B2B-Unternehmen mit klaren Suchbegriffen
  • E-Commerce bei Produkten mit hoher Suchintention
  • Lokale Geschaefte mit geografischem Targeting
  • Notfalldienstleistungen mit zeitkritischen Anfragen

Der große Vorteil: Sie erreichen Menschen genau im Moment der hoechsten Kaufbereitschaft. Jemand, der nach "Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin" sucht, hat einen konkreten Bedarf und eine hohe Conversion-Wahrscheinlichkeit.

Best Practices

Strukturieren Sie Kampagnen nach Themen: Trennen Sie verschiedene Produktgruppen oder Dienstleistungen in separate Kampagnen. Dies ermoeglicht besseres Budget-Management und genauere Performance-Analyse.

Nutzen Sie Anzeigenerweiterungen: Sitelinks, Anrufnummern, Standorte und strukturierte Snippets erhoehen die Sichtbarkeit Ihrer Anzeigen und verbessern die Click-Through-Rate um durchschnittlich 10-15%.

Implementieren Sie negative Keywords: Schliessen Sie irrelevante Suchbegriffe aus, um Budget-Verschwendung zu vermeiden. Ueberpruefen Sie regelmaessig den Suchanfragenbericht und fuegen Sie unpassende Begriffe als Ausschluesse hinzu.

Optimieren Sie für Mobil: Über 60% der Suchanfragen erfolgen mobil. Stellen Sie sicher, dass Ihre Zielseiten mobiloptimiert sind und nutzen Sie Anruf-Erweiterungen für direkte Kontaktaufnahme.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Erreicht Nutzer mit hoher Kaufabsicht
  • Messbare und kontrollierbare Kosten
  • Schnelle Ergebnisse möglich
  • Praezise Aussteuerung über Keywords
  • Funktioniert für fast alle Branchen

Nachteile:

  • Kann teuer sein in wettbewerbsintensiven Branchen
  • Erfordert kontinuierliche Optimierung
  • Begrenzt auf Nutzer, die aktiv suchen
  • Keyword-Recherche und -Management zeitaufwaendig
  • Quality Score beeinflusst Kosten erheblich

Display-Kampagnen

Display-Kampagnen erweitern Ihre Reichweite massiv, indem sie visuelle Anzeigen auf Millionen von Websites, Apps und Google-eigenen Plattformen wie YouTube und Gmail schalten. Während Suchanzeigen Pull-Marketing darstellen (Nutzer suchen aktiv), sind Display-Anzeigen Push-Marketing – Sie sprechen potenzielle Kunden proaktiv an.

Das Google Displaynetzwerk

Das Google Displaynetzwerk (GDN) umfasst über 3 Millionen Websites und Apps, auf denen Ihre Anzeigen erscheinen können. Dies entspricht einer Reichweite von über 90% aller Internetnutzer weltweit. Von grossen Nachrichten-Portalen über Blogs bis zu mobilen Apps – das GDN bietet enorme Moeglichkeiten zur Markenpraesenz.

Display-Anzeigen erscheinen als Banner, Bilder oder responsive Anzeigen in verschiedenen Groessen und Formaten. Sie können statische Bilder, animierte HTML5-Anzeigen oder responsive Anzeigen einsetzen, die sich automatisch an verfuegbare Anzeigenplaetze anpassen. Die Abrechnung erfolgt typischerweise per Klick (CPC) oder per tausend Impressionen (CPM).

Das Netzwerk eignet sich besonders für Markenbekanntheit, Remarketing und das Erreichen von Nutzern in fruehen Phasen der Customer Journey. Mit dem richtigen Targeting können Sie spezifische Zielgruppen basierend auf Interessen, demografischen Merkmalen oder ihrem Surfverhalten ansprechen.

Targeting-Optionen

Display-Kampagnen bieten die vielfaeltigsten Targeting-Moeglichkeiten aller Kampagnentypen:

Zielgruppen-Targeting: Erreichen Sie Nutzer basierend auf ihren Interessen und Verhaltensweisen. Affinity Audiences (Nutzer mit langfristigen Interessen), In-Market Audiences (aktuell kaufbereite Nutzer) und Custom Intent Audiences (basierend auf Suchverhalten) erlauben praezise Aussteuerung.

Content-Targeting: Wählen Sie Themen oder spezifische Websites aus, auf denen Ihre Anzeigen erscheinen sollen. Platzierungs-Targeting gibt Ihnen volle Kontrolle über die Websites, während Themen-Targeting automatisch relevante Seiten findet.

Remarketing: Der maechtigste Ansatz im Display-Netzwerk. Sprechen Sie Nutzer erneut an, die bereits Ihre Website besucht haben. Mit Remarketing können Sie personalisierte Botschaften an verschiedene Besuchersegmente ausspielen und die Conversion-Rate deutlich steigern.

Wann Display nutzen?

Display-Kampagnen sind optimal für Markenaufbau und das Erreichen von Nutzern ausserhalb aktiver Suchphasen. Wenn Ihre Produkte erklaerungsbeduerftig sind oder Sie eine visuelle Geschichte erzaehlen möchten, bietet Display die perfekte Plattform.

Setzen Sie Display ein für:

  • Steigerung der Markenbekanntheit
  • Remarketing an Website-Besucher
  • Bewerbung visueller Produkte
  • Erreichen breiter Zielgruppen
  • Unterstuetzung von Such-Kampagnen

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Enorme Reichweite (90% der Internetnutzer)
  • Guenstige Kosten pro Impression
  • Starke visuelle Praesentation möglich
  • Excellentes Remarketing-Potenzial
  • Vielfaeltige Targeting-Optionen

Nachteile:

  • Niedrigere Conversion-Raten als Search
  • Banner-Blindness bei Nutzern
  • Weniger qualifizierter Traffic
  • Erfordert hochwertige Creatives
  • Brand-Safety-Risiken auf ungeeigneten Seiten

Shopping-Kampagnen

Shopping-Kampagnen sind für E-Commerce-Unternehmen das wichtigste Werkzeug in Google Ads. Sie zeigen Produktbilder, Preise, Haendlernamen und Bewertungen direkt in den Google-Suchergebnissen an – oft noch oberhalb der klassischen Textanzeigen. Diese visuell ansprechende Praesentation fuehrt zu deutlich hoeheren Conversion-Raten im E-Commerce.

Für E-Commerce unverzichtbar

Im Gegensatz zu Textanzeigen erstellen Sie bei Shopping-Kampagnen keine manuellen Anzeigen. Stattdessen basieren sie auf Ihrem Produktfeed im Google Merchant Center. Google zieht automatisch die relevanten Informationen (Titel, Beschreibung, Bild, Preis) aus Ihrem Feed und matcht diese mit Suchanfragen.

Dies bringt mehrere Vorteile: Nutzer sehen sofort, wie das Produkt aussieht und was es kostet, bevor sie klicken. Dies fuehrt zu qualifizierterem Traffic und weniger Abspruengen. Shopping-Anzeigen nehmen mehr visuellen Raum in den Suchergebnissen ein und stechen gegenüber reinen Textanzeigen hervor. Sie erscheinen oft für mehrere verwandte Suchanfragen automatisch, ohne dass Sie jedes Keyword manuell buchen müssen.

Die Performance von Shopping-Kampagnen uebertrifft haeufig klassische Suchanzeigen im E-Commerce. Durchschnittliche Click-Through-Rates liegen 30-50% höher, und die Conversion-Rate ist durch die Vorqualifizierung der Nutzer ebenfalls besser. Ein gut optimierter Produktfeed ist jedoch Voraussetzung für Erfolg.

Merchant Center Setup

Bevor Sie Shopping-Kampagnen schalten können, müssen Sie das Google Merchant Center einrichten. Dies ist eine separate Plattform, die Ihren Produktkatalog verwaltet und mit Google Ads verbindet.

Der Setup-Prozess umfasst mehrere Schritte: Erst erstellen Sie ein Merchant Center Konto und verifizieren Ihre Website-Inhaberschaft. Dann konfigurieren Sie Versandeinstellungen und Steuersaetze für Ihre Zielregionen. Als naechstes laden Sie Ihren Produktfeed hoch – eine strukturierte Datei mit allen Produktinformationen.

Der Produktfeed muss bestimmte Pflichtfelder enthalten: id, title, description, link, image_link, availability, price und weitere. Google hat strenge Qualitaetsrichtlinien für Feeds. Produkte mit ungenauen Preisen, fehlenden Informationen oder nicht funktionierenden Links werden abgelehnt. Nach dem Upload prueft Google Ihren Feed auf Fehler und Richtlinienverletzungen.

Erst wenn Ihr Feed genehmigt ist und Produkte aktiv sind, können Sie in Google Ads Shopping-Kampagnen erstellen und diese mit Ihrem Merchant Center verbinden. Der Feed sollte regelmaessig aktualisiert werden, um Preise, Verfuegbarkeiten und Produktinformationen aktuell zu halten.

Standard vs. Smart Shopping

Bis vor kurzem gab es zwei Haupt-Shopping-Kampagnentypen: Standard Shopping mit manueller Kontrolle und Smart Shopping mit automatisierter Optimierung. Smart Shopping wurde mittlerweile in Performance Max integriert, das als Nachfolger alle Shopping-Funktionen kombiniert mit weiteren Kanaelen.

Standard Shopping gibt Ihnen volle Kontrolle über Produktgruppen, Gebote und Ausschluesse. Sie strukturieren Ihre Kampagne nach Kategorien, Marken oder Custom Labels und setzen individuelle Gebote. Dies erfordert mehr Aufwand, bietet aber Transparenz und Steuerungsmoeglichkeiten für erfahrene Werbetreibende.

Performance Max für Shopping automatisiert die Optimierung weitgehend. Es nutzt maschinelles Lernen, um Gebote automatisch anzupassen und Ihre Produkte über alle Google-Kanaele (Search, Display, YouTube, Gmail) auszuspielen. Sie liefern Assets und Ziele, Google uebernimmt die Optimierung. Mehr dazu im Abschnitt zu Performance Max.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Hohe Conversion-Raten durch Vorqualifizierung
  • Visuelle Produktpraesentation direkt in Google
  • Automatisches Matching mit Suchanfragen
  • Nehmen Premium-Platzierungen ein
  • Weniger Wettbewerb als bei Textanzeigen

Nachteile:

  • Erfordert Merchant Center Setup und Wartung
  • Feed-Fehler können Produkte blockieren
  • Keine volle Keyword-Kontrolle
  • Hoehere Mindestbudgets erforderlich
  • Komplexe Optimierung bei grossen Sortimenten

Video-Kampagnen (YouTube Ads)

Video-Kampagnen schalten Ihre Werbung auf YouTube und im Google Videonetzwerk. Mit über 2 Milliarden monatlich aktiven Nutzern ist YouTube die zweitgroesste Suchmaschine und bietet enormes Potenzial für Markenpraesenz, Produkterklaerungen und Storytelling. Videoinhalte sind einpraegsamer als Text oder statische Bilder und erlauben emotionale Ansprache.

Anzeigenformate

YouTube bietet verschiedene Anzeigenformate für unterschiedliche Ziele und Budgets. Die Wahl des richtigen Formats haengt davon ab, ob Sie Markenbekanntheit aufbauen, Traffic generieren oder direkte Conversions erzielen möchten.

Skippable In-Stream

Dies sind die klassischen YouTube-Anzeigen, die vor, während oder nach Videos laufen und nach 5 Sekunden uebersprungen werden können. Sie zahlen nur, wenn der Nutzer mindestens 30 Sekunden ansieht (oder das gesamte Video bei kuerzeren Anzeigen) oder mit Ihrer Anzeige interagiert.

Skippable In-Stream eignet sich für fast alle Ziele. Die ersten 5 Sekunden sind entscheidend – hier müssen Sie die Aufmerksamkeit fesseln, bevor Nutzer Skip druecken. Erfolgreiche Anzeigen starten mit einem visuellen Hook, einer Frage oder einem ueberraschenden Element. Laenge kann variieren, aber 15-30 Sekunden sind optimal für die meisten Zwecke.

Non-Skippable In-Stream

Diese 15-sekuendigen Anzeigen können nicht uebersprungen werden. Nutzer müssen die gesamte Anzeige ansehen, bevor ihr gewahltes Video startet. Die Abrechnung erfolgt per CPM (Cost per Mille) – Sie zahlen pro tausend Impressionen.

Non-Skippable Ads sind ideal für kurze, praegnante Markenbotschaften. Da Nutzer gezwungen sind zuzusehen, erreichen Sie garantierte Aufmerksamkeit. Allerdings kann dies auch zu Frust fuehren, wenn die Anzeige als stoerend empfunden wird. Nutzen Sie dieses Format nur mit wirklich ueberzeugenden Inhalten.

Bumper Ads

Bumper Ads sind ultrakurze 6-Sekunden-Spots, die nicht uebersprungen werden können. Sie eignen sich perfekt für schnelle Markenerinnerung oder als Ergaenzung zu laengeren Kampagnen. Die Abrechnung erfolgt per CPM.

Mit nur 6 Sekunden müssen Sie auf den Punkt kommen. Bumper Ads funktionieren gut für einfache Botschaften, Produkt-Teaser oder Markenlogos. Sie sind besonders effektiv in Kombination mit anderen Formaten als Reminder oder zur Reichweitenerhoehung.

Video Discovery

Frueher TrueView Discovery genannt, erscheinen diese Anzeigen in YouTube-Suchergebnissen, neben verwandten Videos oder auf der YouTube-Startseite. Sie bestehen aus einem Thumbnail und Text. Sie zahlen nur, wenn jemand auf die Anzeige klickt und Ihr Video ansieht.

Video Discovery eignet sich für Nutzer, die aktiv nach Inhalten suchen. Diese haben hoehere Engagement-Raten, da der Klick bewusst erfolgt. Optimieren Sie Thumbnail und Titel für Klicks – diese sind Ihre "Anzeige".

YouTube Targeting

YouTube bietet praezises Targeting basierend auf demografischen Merkmalen, Interessen, Absichten und Verhalten. Sie können Nutzer erreichen, die nach bestimmten Keywords suchen, bestimmte Kanaele oder Videos ansehen, oder zu definierten Zielgruppen gehoeren.

Demografisches Targeting erlaubt Filterung nach Alter, Geschlecht, Elternstatus und Haushaltseinkommen. Affinitaets-Zielgruppen erreichen Nutzer mit langfristigen Interessen in spezifischen Bereichen. Kaufbereite Zielgruppen fokussieren auf Nutzer, die aktiv nach Produkten wie Ihren suchen.

Placements lassen Sie spezifische YouTube-Kanaele oder Videos auswaehlen, auf denen Ihre Anzeige erscheinen soll. Themen-Targeting zeigt Ihre Anzeige auf Videos zu bestimmten Themen. Keyword-Targeting matched Ihre Anzeige mit Videos, die bestimmte Keywords enthalten.

Remarketing auf YouTube ist besonders maechtig. Sprechen Sie Nutzer an, die bereits Ihre Website besucht, mit Ihrem YouTube-Kanal interagiert oder fruehere Videos angesehen haben. Dies erzeugt Wiedererkennungseffekte und staerkt die Markenbindung.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Enorme Reichweite auf der zweitgroessten Suchmaschine
  • Visuelles Storytelling möglich
  • Starke emotionale Ansprache
  • Praezises Targeting verfügbar
  • Verschiedene Formate für unterschiedliche Ziele

Nachteile:

  • Erfordert professionelle Videoproduktion
  • Komplexere Erfolgsmessung als Search
  • Skip-Raten können hoch sein
  • Brand-Safety erfordert Placement-Management
  • Meist laengerer Conversion-Pfad

App-Kampagnen

App-Kampagnen sind speziell für die Bewerbung mobiler Apps entwickelt und automatisieren weitgehend den Kampagnen-Setup- und Optimierungsprozess. Sie werden über Google Search, Google Play, YouTube, Display-Netzwerk und weitere Google-Inventare ausgespielt, ohne dass Sie Anzeigen manuell für jeden Kanal erstellen müssen.

Funktionsweise

Sie stellen Google Text, Bilder, Videos und ein Start-Gebot zur Verfuegung. Google erstellt dann automatisch verschiedene Anzeigenvarianten und testet diese über alle verfuegbaren Platzierungen hinweg. Die KI optimiert kontinuierlich, welche Kombinationen die besten Ergebnisse liefern.

App-Kampagnen fokussieren auf drei Hauptziele: App-Installationen foerdern, In-App-Aktionen steigern oder App-Engagement erhoehen. Je nach Ziel optimiert Google automatisch für Nutzer, die am wahrscheinlichsten die gewuenschte Aktion durchfuehren werden.

Wann einsetzen?

App-Kampagnen sind essentiell, wenn Sie eine mobile App haben und Nutzer akquirieren möchten. Sie eignen sich für alle Phasen des App-Lifecycles – vom Launch mit Fokus auf Downloads bis zu Retention-Kampagnen für bestehende Nutzer.

Besonders effektiv sind sie für Gaming-Apps, E-Commerce-Apps, Fitness-Apps und andere Kategorien mit messbaren In-App-Aktionen. Die automatisierte Optimierung funktioniert am besten mit ausreichend Conversion-Daten, typischerweise mindestens 10 Conversions pro Tag.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Vollautomatisierte Kampagnenerstellung
  • Erreicht Nutzer über alle Google-Inventare
  • Optimiert automatisch für App-Install-Qualität
  • Deep-Linking zu spezifischen App-Inhalten
  • Gutes Tracking über Firebase Integration

Nachteile:

  • Wenig manuelle Kontrollmoeglichkeiten
  • Benoetigt Conversion-Daten für Optimierung
  • Hoehere Mindestbudgets erforderlich
  • Transparenz limitiert
  • Nur für Apps geeignet

Performance Max Kampagnen

Performance Max (PMax) ist Googles neuester und KI-gesteuerter Kampagnentyp, der alle Google-Inventare in einer einzigen Kampagne vereint. Seit seiner Einfuehrung 2021 hat PMax andere automatisierte Kampagnentypen wie Smart Shopping und Local Campaigns abgeloest und wird von Google als Zukunft der Werbung positioniert.

Was ist Performance Max?

Performance Max ist ein zielbasierter Kampagnentyp, der maschinelles Lernen nutzt, um automatisch die besten Kombinationen aus Kanaelen, Formaten, Geboten und Zielgruppen zu finden. Sie definieren Ihre Conversion-Ziele, stellen kreative Assets bereit und legen Ihr Budget fest – Google uebernimmt die Optimierung.

Die Kampagne erscheint potentiell auf allen Google-Kanaelen: Search, Display, YouTube, Gmail, Discovery und Maps. Google entscheidet in Echtzeit, wo Ihre Anzeigen die besten Ergebnisse erzielen werden. Dies maximiert Reichweite und Performance, reduziert aber gleichzeitig Ihre Kontrolle über einzelne Platzierungen.

PMax eignet sich besonders für Werbetreibende, die alle verfuegbaren Inventare nutzen möchten, ohne separate Kampagnen für jeden Kanal zu erstellen. Die KI erkennt Muster in Ihren Conversion-Daten und optimiert kontinuierlich für die Nutzer, die am wahrscheinlichsten konvertieren.

Asset Groups erklärt

Das Herzstuck jeder Performance Max Kampagne sind Asset Groups. Diese enthalten alle kreativen Elemente, die Google für die automatische Anzeigenerstellung verwendet. Eine Asset Group besteht aus Headlines (bis zu 15), Descriptions (bis zu 5), Bildern (bis zu 20), Logos, Videos und einer finalen URL.

Google kombiniert diese Assets automatisch zu verschiedenen Anzeigenformaten – von Textanzeigen für Search über visuelle Anzeigen für Display bis zu Video-Anzeigen für YouTube. Sie sehen nicht im Voraus, wie jede Kombination aussehen wird, müssen aber sicherstellen, dass alle Assets gut zusammenpassen.

Best Practice ist, moeglichst viele verschiedene Assets bereitzustellen. Je mehr Varianz, desto besser kann die KI optimieren. Achten Sie auf Asset-Qualität: Alle Bilder sollten hochaufloesend sein, Texte sollten verschiedene Botschaften abdecken, und Videos sollten auch ohne Ton funktionieren.

Ergaenzend zu Assets können Sie Audience Signals hinzufuegen – Hinweise für Google, welche Zielgruppen besonders relevant sind. Diese sind nicht limitierend, sondern helfen der KI in der Lernphase, schneller gute Ergebnisse zu erzielen.

Vorteile und Nachteile

Vorteile:

  • Zugriff auf alle Google-Inventare mit einer Kampagne
  • Automatisierte Optimierung durch fortschrittliche KI
  • Weniger Setup- und Verwaltungsaufwand
  • Findet neue Conversion-Moeglichkeiten automatisch
  • Funktioniert gut mit begrenzten Ressourcen

Nachteile:

  • Sehr limitierte Transparenz und Kontrolle
  • Schwierig zu analysieren, was genau funktioniert
  • "Black Box" – Google entscheidet, Sie vertrauen
  • Kann andere Kampagnen kannibalisieren
  • Benoetigt ausreichend Conversion-Daten

Die groesste Kritik an Performance Max ist die fehlende Transparenz. Sie sehen nicht genau, auf welchen Keywords oder Placements Ihre Anzeigen laufen. Dies macht detaillierte Optimierung schwierig und erfordert Vertrauen in Googles Algorithmen.

Wann Performance Max nutzen?

Performance Max eignet sich am besten für:

  • E-Commerce mit vollstaendigem Produktfeed
  • Werbetreibende mit klaren Conversion-Zielen
  • Accounts mit ausreichend Conversion-Volumen
  • Unternehmen, die alle Kanaele abdecken möchten
  • Teams mit begrenzten Ressourcen für Kampagnenmanagement

Vermeiden sollten Sie PMax wenn:

  • Sie volle Kontrolle benötigen
  • Ihr Account noch keine ausreichenden Conversion-Daten hat
  • Sie spezifische Kanaele oder Keywords steuern müssen
  • Brand-Safety absolute Prioritaet hat
  • Sie detaillierte Performance-Analysen brauchen

Am besten funktioniert PMax als Ergaenzung zu kanalspezifischen Kampagnen, nicht als kompletter Ersatz. Behalten Sie dedizierte Suchnetzwerk-Kampagnen für Ihre wichtigsten Keywords und nutzen Sie PMax für inkrementelle Reichweite.

Discovery-Kampagnen

Discovery-Kampagnen erreichen Nutzer in "Entdeckungs"-Momenten auf Google-eigenen Feeds: YouTube Home Feed, Gmail Promotions Tab und Google Discover Feed. Sie zielen auf Nutzer, die offen für neue Inhalte und Angebote sind, auch wenn sie nicht aktiv nach etwas Spezifischem suchen.

Platzierungen

Discovery-Anzeigen erscheinen nativ in drei Hauptbereichen: Der YouTube Home Feed zeigt Ihre Anzeigen zwischen organischen Video-Empfehlungen. Der Google Discover Feed platziert Anzeigen im personalisierten Content-Feed auf Mobilgeraeten. Der Gmail Promotions Tab zeigt Anzeigen zwischen Werbe-E-Mails.

Diese Platzierungen sind alle visuell und feed-basiert, weshalb Discovery-Anzeigen mit qualitativ hochwertigen Bildern punkten müssen. Die Anzeigen fuegen sich nahtlos in den jeweiligen Feed ein und wirken weniger wie klassische Werbung.

Einsatzszenarien

Discovery eignet sich für Produkte und Dienstleistungen, die visuell ansprechend sind und im Entdeckungs-Kontext funktionieren. Mode, Reisen, Lifestyle-Produkte und Consumer Electronics performen oft gut. Der Fokus liegt auf Inspiration und Interesse-Weckung, weniger auf direkten Conversions.

Sie erreichen Nutzer frueher in der Customer Journey als mit Suchanzeigen – in einem Moment der Offenheit für neue Ideen. Discovery kann daher gut als Ergaenzung zu Performance Max oder als Remarketing-Kanal funktionieren.

Hinweis: Google migriert Discovery-Kampagnen zunehmend zu Demand Gen Kampagnen, die erweiterte Features bieten. Neue Kampagnen sollten direkt als Demand Gen erstellt werden.

Demand Gen Kampagnen

Demand Gen ist Googles neuester Kampagnentyp und der offizielle Nachfolger von Discovery-Kampagnen. Eingefuehrt 2023, bietet Demand Gen erweiterte Features für visuelle Storytelling- und Nachfragegenerierung auf Googles reichweitenstaerksten Plattformen.

Der Nachfolger von Discovery

Demand Gen nutzt die gleichen Platzierungen wie Discovery (YouTube, Discover Feed, Gmail), ergaenzt diese aber um weitere visuelle Inventare und neue Features. Google positioniert Demand Gen als den Kampagnentyp für oberen Funnel und Demand Generation – also das Erzeugen von Nachfrage und Interesse für Ihre Produkte.

Der Name ist Programm: Während Performance Max auf bestehende Nachfrage abzielt, soll Demand Gen neue Nachfrage schaffen. Dies geschieht durch ansprechende visuelle Geschichten, die Nutzer in Momenten der Offenheit und Entdeckung erreichen.

Neue Features

Gegenüber Discovery bietet Demand Gen mehrere Verbesserungen:

Lookalike Segments analysieren Ihre besten Kunden und finden automatisch aehnliche Nutzer im gesamten Google-Universum. Dies erweitert Ihre Reichweite zu qualifizierten Interessenten, die Sie sonst nicht erreicht haetten.

Erweiterte Video-Formate erlauben mehr Flexibilität bei Video-Ads, einschliesslich In-Feed Video Ads auf YouTube Shorts. Dies nutzt den wachsenden Trend zu Kurzform-Videos.

Integriertes A/B-Testing ermoeglicht Tests verschiedener Creatives, Zielgruppen oder Strategien direkt in der Kampagne. Dies erleichtert datenbasierte Optimierung erheblich.

Detailliertere Berichte geben mehr Einblick in Performance nach Platzierung, Format und Zielgruppe. Dies verbessert die Transparenz gegenüber den oft kritisierten "Black Box"-Eigenschaften von Performance Max.

Wann einsetzen?

Demand Gen eignet sich für:

  • Visual Storytelling und Markenaufbau
  • Produkte, die Erklaerung oder Inspiration benötigen
  • Erreichen neuer Zielgruppen im oberen Funnel
  • Ergaenzung zu Performance-fokussierten Kampagnen
  • Remarketing mit visuell ansprechenden Formaten

Der Kampagnentyp funktioniert am besten für Brands mit starken visuellen Assets und Geschichten zu erzaehlen. Erwarten Sie laengere Conversion-Pfade als bei Search oder Shopping – Demand Gen baut Interesse auf, konvertiert aber oft nicht sofort.

Entscheidungshilfe: Welcher Kampagnentyp?

Die Wahl des richtigen Kampagnentyps ist keine Entweder-Oder-Entscheidung. Die meisten erfolgreichen Google Ads Accounts nutzen eine Kombination verschiedener Typen, die sich gegenseitig ergaenzen. Hier ist ein Rahmenwerk für Ihre Entscheidung.

Nach Geschaeftsziel

Ziel: Sofortige Leads/Sales Starten Sie mit Suchnetzwerk-Kampagnen. Diese erreichen Nutzer mit der hoechsten Kaufabsicht und liefern typischerweise die schnellsten Ergebnisse. Ergaenzen Sie mit Performance Max für zusaetzliche Reichweite.

Ziel: E-Commerce-Verkaeufe Shopping-Kampagnen sind unumgaenglich. Kombinieren Sie Standard Shopping für Kontrolle mit Performance Max für Automatisierung. Ergaenzen Sie mit Remarketing für Warenkorbabbrecher.

Ziel: Markenbekanntheit Nutzen Sie YouTube Ads für emotionales Storytelling und Display für Reichweite. Demand Gen funktioniert gut für visuelle Marken. Messen Sie mit Brand-Lift-Studien statt nur Conversions.

Ziel: Lokale Kunden Lokale Kampagnen (jetzt in Performance Max integriert) kombiniert mit Suchnetzwerk-Kampagnen mit geografischem Targeting. Nutzen Sie Standorterweiterungen und optimieren Sie für Store Visits.

Nach Budget

Unter 500 EUR/Monat: Fokussieren Sie sich auf einen Kampagnentyp – typischerweise Suchnetzwerk. Testen Sie kleine Budgets für Remarketing. Vermeiden Sie Performance Max bei sehr kleinen Budgets, da die KI ausreichend Daten für Optimierung benoetigt.

500-2.000 EUR/Monat: Kombinieren Sie Suchnetzwerk als Hauptkanal mit einem zweiten Typ (Shopping, Display oder Performance Max). Implementieren Sie Remarketing. Beginnen Sie mit YouTube-Tests wenn visuell relevant.

Über 2.000 EUR/Monat: Nutzen Sie eine Multi-Channel-Strategie. Suchnetzwerk für High-Intent Keywords, Performance Max für Automatisierung, Shopping für E-Commerce, Display/YouTube für Markenaufbau, Remarketing für Conversion-Optimierung. Testen Sie neue Formate wie Demand Gen.

Nach Erfahrungslevel

Anfaenger: Starten Sie einfach mit Suchnetzwerk-Kampagnen. Diese sind am transparentesten und am einfachsten zu verstehen. Nutzen Sie Googles Smart Bidding, aber behalten Sie manuelle Kontrolle über Keywords und Anzeigen. Vermeiden Sie zunaechst Performance Max – Sie lernen mehr mit sichtbarer Kontrolle.

Fortgeschrittene: Experimentieren Sie mit mehreren Kampagnentypen gleichzeitig. Nutzen Sie Performance Max, aber behalten Sie auch dedizierte Kampagnen für wichtige Bereiche. Implementieren Sie fortgeschrittenes Remarketing und testen Sie YouTube oder Demand Gen für neue Zielgruppen.

Experten: Orchestrieren Sie eine Full-Funnel-Strategie. Nutzen Sie Demand Gen oder YouTube für Awareness, Performance Max für mittleren Funnel, Suchnetzwerk für High-Intent, Shopping für E-Commerce, und ausgefeiltes Remarketing für Conversion-Optimierung. Experimentieren Sie mit neuen Features und Beta-Programmen.

FAQ

Kann ich mehrere Kampagnentypen gleichzeitig nutzen? Ja, und das ist sogar empfehlenswert. Die meisten erfolgreichen Accounts nutzen eine Kombination verschiedener Kampagnentypen, die unterschiedliche Phasen der Customer Journey abdecken. Achten Sie auf klare Segmentierung, um Kannibalisierung zu vermeiden.

Welcher Kampagnentyp hat die niedrigsten Kosten? Display-Kampagnen haben typischerweise die niedrigsten Kosten pro Klick (oft unter 0,50 EUR), aber auch die niedrigsten Conversion-Raten. Suchnetzwerk-Kampagnen sind teurer pro Klick (2-5 EUR durchschnittlich), liefern aber qualifiziertere Leads. Kosten sollten immer im Verhaeltnis zu Conversion-Wert betrachtet werden.

Brauche ich Performance Max wenn ich schon Shopping nutze? Nicht unbedingt. Viele E-Commerce-Businesses erzielen bessere Ergebnisse mit dedizierten Standard Shopping Kampagnen, die mehr Kontrolle bieten. Performance Max kann ergaenzend laufen, aber stellen Sie sicher, dass die Kampagnen sich nicht gegenseitig kannibalisieren.

Wie lange dauert es bis Kampagnen performen? Suchnetzwerk-Kampagnen können sofort Traffic generieren. Performance Max und Shopping benötigen typischerweise 2-4 Wochen Lernphase. Display und YouTube brauchen laenger für Optimierung und haben laengere Conversion-Pfade. Geben Sie neuen Kampagnen mindestens 30 Tage vor groesseren Entscheidungen.

Was ist besser: Manuelle oder automatisierte Kampagnen? Es kommt auf Ihr Erfahrungslevel und Ihre Ressourcen an. Automatisierte Kampagnen wie Performance Max funktionieren gut bei ausreichend Conversion-Daten und sparen Zeit. Manuelle Kampagnen bieten mehr Kontrolle und Lernmoeglichkeiten. Eine Kombination ist oft optimal.

Muss ich Videos für YouTube Ads produzieren? Ja, YouTube-Kampagnen erfordern Videoinhalte. Diese müssen nicht Hollywood-Qualität haben, sollten aber professionell wirken. Alternativ können Sie mit Video-Creations-Tools aus statischen Assets einfache Videos erstellen. User-Generated-Content funktioniert oft besser als ueberpolierte Werbung.

Kann ich ohne E-Commerce Shopping-Kampagnen nutzen? Nein, Shopping-Kampagnen sind ausschliesslich für physische oder digitale Produkte gedacht, die online verkauft werden. Dienstleister sollten Suchnetzwerk-, Display- oder Performance Max Kampagnen nutzen.

Fazit

Die Wahl des richtigen Google Ads Kampagnentyps ist fundamental für Ihren Werbeerfolg. Jeder Typ hat spezifische Staerken: Suchnetzwerk für High-Intent-Traffic, Display für Reichweite, Shopping für E-Commerce, YouTube für Storytelling, Performance Max für Automatisierung, und Demand Gen für Nachfragegenerierung.

Starten Sie mit dem Kampagnentyp, der am besten zu Ihrem Hauptziel passt – typischerweise Suchnetzwerk für die meisten Businesses oder Shopping für E-Commerce. Erweitern Sie dann schrittweise mit ergaenzenden Kampagnentypen, wenn Sie mehr Erfahrung sammeln und Budget verfügbar ist.

Die erfolgreichsten Google Ads Strategien nutzen mehrere Kampagnentypen in orchestrierter Weise, wobei jeder Typ eine spezifische Rolle in der Customer Journey spielt. Experimentieren Sie, messen Sie konsequent, und optimieren Sie basierend auf Ihren individuellen Performance-Daten. Mit der richtigen Kombination und kontinuierlicher Optimierung werden Sie die Ergebnisse erzielen, die Ihr Geschäft voranbringen.

Weitere vertiefende Informationen zur Optimierung Ihrer Kampagnen finden Sie in unseren Spezialartikeln zu den einzelnen Kampagnentypen.

Bereit, Ihre Google Ads zu optimieren?

Lassen Sie uns Ihre Kampagnen professionell betreuen. Transparente Preise, messbare Ergebnisse.

Kostenlose Beratung anfordern